IKZ – Interkommunale Zusammenarbeit

Parallel zu den Fusionsabklärungen der Gemeinden Aarau, Suhr, Ober- und Unterentfelden und Densbüren im Rahmen des Zukunftsraums Aarau hat sich der Vorstand von aarau regio dem Projekt "Interkommunale Zusammenarbeit" angenommen.

In diesem Projekt sollen die Möglichkeiten einer weiteren Zusammenarbeit unter den 17 Verbandsgemeinden von aarau regio geprüft werden.

Ein Konzept, erarbeitet von der Hochschule Luzern im Verlaufe des Jahres 2017, zeigt den Ist-Zustand und die sich im Verbandsgebiet ergebenden Möglichkeiten einer verstärkten Zusammenarbeit auf. Mit der Neuorganisation von aarau regio sind alle Verbandsgemeinden mit dem Präsidium (Gemeindeammann/Gemeinde-präsident/in) im Vorstand vertreten. Sinnvolle Zusammenarbeitsprojekte werden in diesem Gremium laufend diskutiert, abgeklärt und allenfalls umgesetzt.

Neben dem Aufzeigen von möglichen Zusammenarbeitsformen wird im vorliegenden Konzept auch auf die Problematik der Finanzierung regional bedeutsamer Angebote und Infrastrukturen eingegangen. Als mögliche Lösung für Infrastrukturanlagen in den Bereichen Sport und Kultur wurde ein Fonds-Modell aufgezeigt. Aus einem solchen Fonds könnte ein Betriebsdefizit finanziert werden. Die Ausformulierung einer solchen Lösung wäre im Detail noch zu konkretisieren. 

Das Ende 2017 vorliegende Konzept der verstärkten interkommunalen Zusammenarbeit ist  den Gemeinden mit der Bitte um Stellungnahme bis Ende Februar 2018 zugestellt worden. Anschliessend wird der Vorstand von aarau regio das weitere Vorgehen festlegen.