Das Regionalentwicklungskonzept

Das Regionalentwicklungskonzept (REK) dient als Grundlage für die künftigen Raum- und Verkehrsplanungen in der Region Aarau.

In einem ersten Teil werden die Strategien der räumlichen Entwicklung für die Region Aarau genannt.
In einem zweiten Teil werden die Grundsätze der räumlichen Entwicklung festgehalten, an denen sich die Gemeinden der Region ihre Raumentwicklungspolitik ausrichten sollen. Sie sind im Rahmen der Ortsplanungsrevisionen laufend zu berücksichtigen.Im dritten Teil schliesslich werden die Schlüsselaufgaben genannt, welche die Region Aarau in den nächsten Jahren angehen soll.

Dazu gehören:

  • Die Reorganisation des PRA (2016 erfolgt)
  • Die Koordination der Standortmarketingaktivitäten
  • Die Schaffung eines Sachplanes Siedlungsentwicklung
  • Die Koordination im Regionszentrum
  • Freiraumkonzepte
  • Regionales Verkehrskonzept
  • Regionale Infrastrukturplanung
  • Regionales Energiekonzept

Interkommunale Zusammenarbeit IKZ

Parallel zu den Fusionsabklärungen der Gemeinden Aarau, Suhr, Ober- und Unterentfelden und Densbüren im Rahmen des Zukunftsraums Aarau hat sich der Vorstand von aarau regio dem Projekt "Interkommunale Zusammenarbeit" angenommen.

 

In diesem Projekt sollen die Möglichkeiten einer weiteren Zusammenarbeit unter den 17 Verbandsgemeinden von aarau regio geprüft werden. Ein Konzept, erarbeitet von der Hochschule Luzern im Verlaufe des Jahres 2017, zeigt den Ist-Zustand und die sich im Verbandsgebiet ergebenden Möglichkeiten einer verstärkten Zusammenarbeit auf. Mit der Neuorganisation von aarau regio sind alle Verbandsgemeinden mit dem Präsidium (Gemeindeammann/Gemeinde-präsident/in) im Vorstand vertreten. Sinnvolle Zusammenarbeitsprojekte werden in diesem Gremium laufend diskutiert, abgeklärt und allenfalls umgesetzt.

Neben dem Aufzeigen von möglichen Zusammenarbeitsformen wird im vorliegenden Konzept auch auf die Problematik der Finanzierung regional bedeutsamer Angebote und Infrastrukturen eingegangen. Als mögliche Lösung für Infrastrukturanlagen in den Bereichen Sport und Kultur wurde ein Fonds-Modell aufgezeigt. Aus einem solchen Fonds könnte ein Betriebsdefizit finanziert werden. Die Ausformulierung einer solchen Lösung wäre im Detail noch zu konkretisieren.

 

Das Ende 2017 vorliegende Konzept der verstärkten interkommunalen Zusammenarbeit ist  den Gemeinden mit der Bitte um Stellungnahme bis Ende Februar 2018 zugestellt worden. Anschliessend wird der Vorstand von aarau regio das weitere Vorgehen festlegen.

Aufbau einer regionalen Standortförderung

Im Verlauf des Jahrs 2017 hat der Vorstand von aarau regio ein Konzept über die wirtschaftliche Positionierung der Region Aarau verabschiedet. Anhand von 5 Themenbereichen werden darin mögliche Anknüpfungspunkte für die Standortförderung der Region Aarau aufgezeigt. Dabei handelt es sich um folgende Bereiche:

 

  • Hauptstadtregion mit vielfältigen Impulsen für die Wirtschaft

  • Breiter Branchenmix als Sicherheit gegen konjunkturelle Schwankungen

  • Gesundheitswesen/Medizinaltechnik als Branchenschwerpunkt

  • Cleantech – Positionierung der Region Aarau in den Bereichen Gebäudetechnologie und Energie

  • Wohnregion im Fadenkreuz der grossen Arbeitsplatzregionen.

 

Auf der Basis dieses Positionierungspapiers prüft der Vorstand nun Vorschläge zum Aufgabenheft und zur Organisation einer Standortförderung in der Region.

Die Potentialanalyse, welche der Vorstand von aarau regio unter Mitwirkung einer Begleitgruppe und der Hochschule Luzern erarbeitet hat, ist Ende 2017 vom Vorstand aarau regio zu Handen der Vernehmlassung bei den Gemeinden verabschiedet worden.

 

Das weitere Vorgehen soll Mitte 2018 vom Vorstand beschlossen werden.

Das Landschaftsqualitätsprojekt

Basierend auf dem kantonalen Förderprogramm „Landschaftsqualitätsprojekte Aargau“ haben regionale Trägerschaften die Möglichkeit, ein LQ-Projekt zu erarbeiten. Der Vorstand des Planungsverbands der Region Aarau (PRA) hat im August 2014 entschieden, ein Landschaftsqualitätsprojekt zu erarbeiten und dazu eine eigene Arbeitsgruppe zu bilden. Das Interesse, die Landschaft in der Region zu erhalten und aufzuwerten, sowie den Landwirten die Voraussetzungen zu schaffen, sich an der neu ausgerichteten Landwirtschaftspolitik zu beteiligen, ist klar vorhanden. Die Projektskizze Landschaftsqualität als Gesuch um finanzielle Unterstützung einer fachlichen Begleitung (Coaching) z.H. des Bundesamtes für Landwirtschaft (BLW) ist Anfang Dezember 2014 eingereicht worden.

Landschaftsqualitätsprojekt